O projektu

Projektdarstellung

1. Zusammenfassung von Informationen über regionale Nutz- und Zierpflanzen
2. Suche nach genetischen Ressourcen von einheimischen Nutz- und Zierpflanzen
3. Anlegen und Verwalten von Demonstrationsflächen der regionalen Nutz- und Zierpflanzen
4. Erstellen einer Quelle von Saat und Pflanzgut für Interessenten an den regionalen Sorten
5. Sanierung von Brachland mit regionalen Nutz- und Zierpflanzen
6. Vertiefung bestehender und Schaffen neuer grenzüberschreitender Kontakte

Projektinhalt

1. Das Wissen über den Anbau von einheimischen Nutz- und Zierpflanzen, sowie die Art ihrer Verwendung wurde im Zuge der historischen Ereignisse auf beiden Seiten der tschechisch-sächsischen Grenze ernsthaft geschwächt. Die Informationen, die nicht mit der Vertreibung der Deutschen verschwanden, gingen definitiv mit der Kollektivierung und Einführung von neuen landwirtschaftlichen Sorten und Anbauverfahren verloren. Dennoch wurden diese traditionellen Kulturpflanzen seit langer Zeit in diesen Region angebaut. Sie sind den lokalen klimatischen Bedingungen, der regionalen
Bodenfruchtbarkeit, der Länge der Vegetationsperiode und den angewandten Erntemethoden angepasst. Die Reminiszenz dieser Nutz- und Zierpflanzen und ihre spätere Wiederinkulturnahme ist auch ein beträchtlicher Faktor der Bereicherung der regionalen Artenvielfalt.
2. Durch Ausbleiben des Anbaus einheimischer Nutz- und Zierpflanzen geht ein Großteil der genetische Vielfalt verloren, auf die man eventuell zukünftig zurückgreifen muss. Da diese Sorten nicht den gewünschten Ertrag bringen oder weitere nichtoptimale Eigenschaften für die heutige moderne Landwirtschaft haben, dürfen diese nicht vergessen. Es sollte die Wiederherstellung der Ressourcen in Erwägung gezogen werden sowie über die Potenziale der Arten informiert und, wenn möglich, ihre Wiederinkulturnahme in Betracht gezogen werden.
3. Das Anlegen und Verwaltung von Demonstrationsflächen dient einerseits dazu, die Integrität und Funktionalität des Freilichtmuseums des Erzgebirgsdorfes in Chomutov zu ergänzen und auch die genetischen Ressourcen des Instituts für Pflanzen Produktion Prag, ö.F., Arbeitsstelle
Chomutov zu erhalten.
4. Die ursprünglichen Sorten und Arten von Pflanzen unterliegen nicht dem Sortenschutz und sind daher unbegrenzt viermehrbar. Daher dienen die Demonstrationsfläche auch als Quelle für Samen und Setzlinge für Interessenten, die regionale Kulturen anbauen möchten.
5. Nach der Vermehrung von ausreichenden Mengen an einheimischen Arten und Sorten von Nutz- und Zierpflanzen werden mit diesen im Zoopark und dem Erzgebirgsmuseumsdorf die verwahrlosten Bereiche saniert und optimale Bedingungen für das Wachstum der regionalen Arten und Sorten erstellt. Die Methode der Sanierung wird in einer zweisprachigen Methodik erfasst, die in ähnlichen Gebieten in Sachsen verwendet wird.

6. Schließlich wird dieses Projekt dazu dienen die kulturellen grenzüberschreitenden Barrieren zu überwinden, bestehende und neue Partnerschaften zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien im Grenzregion zu vertiefen. es wird eine enge zusammenarbeit mit dem Stiftungsfonds Podralsko ZOD und dem bewilligten Projekt der Nutz- und Zierpflanzen sowie deren Anwendungen basiert auf Bildung seine Hauptziele
sind:

Ziele des Projektes
1. Erhöhung des Bildungsgrads der Zielgruppen in den Regionen Podralsko und Oberlausitz
2. Stärkung des Bewusstseins über eine umweltfreundliche Lebensweise in der grenznahen Region
3. Förderung des Bewusstwerdens über die Wichtigkeit des Umweltschutzes
4. Beitrag zur Schaffung grenzübergreifender Kontakte
5. Stärkung des Bewusstseins über die Nutzung regionaler Rohstoffe, Produkte und Materialien

Das projekt mit den Stiftungsfonds Podralsko ZOD wird aus der Investitionspriorität Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen, Entwicklung und Umsetzung
gemeinsamer Programme für die allgemeine und berufliche Bildung und die Berufsausbildung ud unser projekt aus der Investitionspriorität Erhaltung und Wiederherstellung der Biodiversität und des Bodens und Förderung von
Ökosystemdienstleistungen, einschließlich über Natura 2000, und grüne Infrastruktur so das nicht duplizert finanziert wird.